In Antwort auf:Mainpost.de (Online-Zeitung der Würzburger Main-Post):
Bayern-Fans gingen auf Clubberer los Der Frust mancher FC_Bayern-Fans muss tief sitzen: Anhänger des Münchner Vereins gingen am Samstag auf der Raststätte Würzburg-Nord auf einen Bus mit Club-Fans aus Nürnberg los. Eine Frau wurde schwer verletzt, 73 Bayern-Fans sitzen inzwischen in Haft.
Der Schrecken sitzt Insassen des Busses aus Nürnberg noch anderntags in den Gebeinen. "Unser Bus wurde von 60-70 Münchnern angegriffen," berichtete am Sonntag ein Augenzeuge in einem Internet-Forum der Nürnberg-Fans. "Dabei wurde aus nächster Nähe (zwei Meter etwa) mehrere 0,5 Liter-PET- Cola-Flaschen in den Bus durch die vordere Tür geschmissen." Eine davon traf wohl die Frau des Busfahrers. "Wie es der Frau geht, ist schwer zu sagen," meint er. "Außer Lebensgefahr scheint sie jetzt zu sein, aber die Ärzte kämpfen um ihr Augenlicht." Glaubt man dem Augenzeugen, so warteten die Bayern-Fans, bis zwei von drei in Würzburg Rast machenden FCN-Bussen weitergefahren waren. (Anm. von mir: Feige Bande!) Dann gingen sie auf die Insassen des dritten los. Die versuchten ihnen angeblich klar zu machen, dass unter ihnen keine gewaltbereiten Hooligans waren, sondern ganz normale Fußball-Fans. Vergeblich. Nach Angaben von Polizeihauptkommissar Wilmut Hornung erhielt die Einsatzzentrale der Polizei in Würzburg gegen 8.40 Uhr die Meldung, auf der Raststätte sei es zu einer Schlägerei zwischen Fußball-Fans gekommen. Da zunächst nicht bekannt war, wie viele Verletzte es dort gegeben hatte, wurden mehrere Rettungswagen und der Rettungshubschrauber geschickt. "Die Busse der Bayernfans verließen direkt nach der Attacke die Rastanlage und fuhren in unbekannte Richtung davon," berichtet Pressesprecher Hornung. Die Polizei leitete eine überregionale Fahndung ein. Daher "konnten die beiden Busse eine halbe Stunde später im Bereich Marktheidenfeld auf der Bundesstraße 8 gestellt werden", weiß Hornung. (Anm. von mir: Toll, und dann ausreißen ) 73 Insassen wurden vorläufig festgenommen und zur Autobahnpolizei nach Biebelried (Lkr. Kitzingen)gebracht. Sie wurden auch am Sonntagnachmittag noch vernommen. Die Clubfans konnten bereits am Samstagnachmittag nach ihrer Zeugenvernehmung die Heimreise mit einem Ersatzbus antreten. Gerüchteweise hieß es zunächst, bei den Randalierern handle es sich um so genannte Ultras aus dem Fanbereich des FCB, die sich selbst als "Schickeria-Gruppe" bezeichnen. Dies wollte ein Nürnberger Fansprecher namens Wolfgang Reumann aber zunächst nicht bestätigen.
Zitat von The GDer wohl einzige Fanclub was Stimmung macht bei den Bayern bekommt keine Karten mehr für die AllianzArena 73 Mitglieder erhalten bundesweites Stadionverbot!!! Die Bayern blasen sich so langsam selbst die Lichter aus
Was für ein bescheuerter Beitrag!!! Nennst Du das Stimmung machen, wenn andere Fans verprügelt und Unschuldige schwer verletzt werden? Auf solche "Fans" kann jeder (nicht nur die Bayern) gerne verzichten!!! Und auf die 73 Hanserla ist eh gschiss'n, somit haben wenigstens echte Fans die Möglichkeit, an Karten zu kommen.
_______________________________________________ BANG BANG - CU AT THE SHOW -------------------------- - Bier in der Tiefkühltruhe gefriert nicht, wenn man es vorher trinkt. - Fettflecken auf der Kleidung kann man mit etwas Margarine wieder auffrischen. - "Fränkischer Konsonantenschänder" - Seit ich perfekt bin, hält sich meine Arroganz in Grenzen! - "WER FREI IST VON SCHULD, DER WERFE DEN ERSTEN GAYREUTHER!" 1.Buch Pjotr, Psalm 62, Vers 175 Meine Grounds: http://www.icehopper.de/wbblite/stadionl...8066086590645e4
Hoerman
Spammaster & Kenny Gorneth Fan Beiträge: 17.071
Das waren doch immer mal zwei zusammen. Also Gruppierungen? Ich Frage deshalb weil doch die eine schon längere Zeit Stadionverbot in ganz Deutschland hat. Grund war damals auch ein Auswärtsspiel in dem sie so richtig eündelthatten. Einer von denen wohnt bei mir im Ort und war damals auch dort nur der hatte jaaaaa nix gemacht. komisch das er trotzdem Stadionverbot hat.
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ALCIDES GHIGGIA: "Lediglich drei Menschen haben das Maracana zum Schweigen gebracht: der Papst, Frank Sinatra und ich."
Hoerman
Spammaster & Kenny Gorneth Fan Beiträge: 17.071
In einem hat Nico ja recht, es war wirklich immer die Schickeria, die in München die meiste (oder soll ich sagen die einzige) wirkliche Stimmung gemacht hat! In dieser Hinsicht ist es für die Stimmung in der Allianz Arena sicher nicht förderlich!
Trotzdem ist es nur richtig, solche Idioten sofort möglichst weit aus dem Verkehr zu ziehen und sie möcglichst nie wieder in irgendein Stadion zu lassen! Eigentlich sollte man Ihnen mal auflauern und dann mit der doppelten oder dreifachen Anzahl an Leuten kräftig die Hintern versohlen, aber ich weiß ja "Selbstjustiz" und "auf deren Niveau herab lassen" ...
Trotzdem, DRECKSPACK ... und WEG !!!
Und, Hoerman, ich denke, das waren schon die, die schonmal Stadionverbot hatten in München, welches dann aber aufgehoben wurde, da Ihnen nix nachgewiesen werden konnte, wenn ich mich recht erinnere ...
Der FC Bayern München schließt in Übereinstimmung mit der Münchner Polizei zu Beginn der neuen Fußballsaison 2003/2004 zwei offizielle Fanclubs, sowie eine inoffizielle Fangruppierung mit insgesamt ca. 200 Personen aus dem Kreis seiner Fanclubs aus. Hierbei handelt es sich um die Fanclubs:
# Red Sharks # Club Nr. 12 # sowie die Ultra-Fangruppierung „Schickeria München“
Grund für dieses Vorgehen des Klubs sind u.a. mehrmaliges vereinsschädigendes Verhalten, mehrfache Sachbeschädigungen (u.a. gegen den eigenen Mannschaftsbus), massive Drohungen gegen andere Fanclubs und Verantwortliche des FC Bayern. Zuletzt waren diese Gruppierungen z.B. mit einer Sitzblockade dafür verantwortlich, dass nach der Meisterfeier im Mai 2003 der geplante Autocorso der Mannschaft vom Olympiastadion zum Marienplatz nicht wie angekündigt über die Leopold- und Ludwigsstraße fahren konnte. Mehrere tausend enttäuschte Fußballfans warteten vergeblich auf Spieler des FC Bayern. Bei gewalttätigen Ausschreitungen wurde dabei unter anderem ein Polizist schwer verletzt.
Dieses Verhalten widerspricht den einfachsten Grundsätzen, zu denen der FC Bayern seine offiziellen Fanclubs im Sinne von Fairplay und Rücksichtnahme gegenüber allen Fußballfans verpflichtet. Mit den Verantwortlichen dieser Gruppierungen wurden schon vor dem oben genannten Ereignis mehrfach Gespräche, auch vom Vorstand der FC Bayern AG, geführt – leider vergeblich.
Der FC Bayern hat auf Vorschlag der Münchner Polizei entschieden, die genannten Gruppierungen auszuschließen.
Wir schließen diese Gruppierungen aus dem offiziellen Fanclub-Verzeichnis des FC Bayern aus und vergeben an diese Personen keine Jahreskarten mehr. Weitere Schritte behält sich der FC Bayern vor.
Darüberhinaus wird die Polizei künftig dengenannnten Gruppierungen, aber auch allen anderen Fußballrowdies, innerhalb und außerhalb des Stadions, ihre besondere Aufmerksamkeit widmen.
#2
FC Bayern und Club Nr. 12
08.08.2003
Am Mittwoch, den 30.07.2003, hat ein Gespräch zwischen dem Vorstand und dem Fanbeauftragten der FC Bayern München AG und den Fanorganisationen Club Nr. 12, Red Sharks und Schickeria stattgefunden.
Anlass des Gesprächs waren die gegen die drei Fanorganisationen von Seiten der FC Bayern München AG erhobenen Vorwürfe und die daraufhin vom Club Nr. 12 e. V. erfolgte Ankündigung, sich gemeinsam von gewaltbereiten Personen zu distanzieren und konstruktiv mit der FC Bayern München AG zusammenzuarbeiten.
Im Verlauf des Gesprächs wurden die Äußerungen der FC Bayern München AG über die genannten Fangruppen diskutiert. Insoweit haben die Vertreter der FC Bayern München AG klargestellt, dass sich die Erklärungen, die auf Informationen der Münchner Polizei beruhen, nicht auf die genannten Gruppierungen insgesamt, vielmehr auf einzelne Personen beziehen.
Wegen der in diesem Zusammenhang noch laufenden polizeilichen Ermittlungen liegen insbesondere anlässlich der Meisterfeier im Mai 2003 begangenen Straftaten sowie bezüglich der Morddrohungen gegen Verantwortliche sowie Angestellte der FC Bayern München AG noch keine endgültigen Ergebnisse vor.
Unabhängig hiervon distanzieren sich der Club Nr. 12 e. V., Schickeria München sowie Red Sharks ausdrücklich von jederForm der Gewalt und werden aktiv daran mitwirken, gewaltbereite Personen festzustellen und diese als Mitglieder ausschließen.
Die genannten Organisationen verurteilen die Straftaten. Sie hoffen auf eine schnelle Aufklärung und werden hierzu bestmöglichbeitragen.
Bezüglich des Vorwurfs, die betroffenen Fanorganisationen hätten mit einer Sitzblockade im Rahmen der Meisterfeier im Mai 2003 eine Umleitung des geplanten Autocorsos verursacht, bleibt die FC Bayern München AG bei ihrer Auffassung, dass es sich hierbei um ein rechtswidriges Verhalten der hieran beteiligten Personen handelt, nimmt aber die Aussage der Fanorganisationen zur Kenntnis, dass diese mit der Absicht auf die Leopoldstraße gekommen sind, den vorbeifahrenden Spielern zuzujubeln und die Straße verlassen hätten, wenn sich der Autocorso genähert hätte. Die Fangruppierungen bedauern, dass die Fans die Umleitung des Autocorsos verursacht haben.
Zu der Ursache der späteren Eskalationen der Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Fans, die zu einer schweren Verletzung eines Polizeibeamten geführt haben, gibt es Differenzen zwischen der Sichtweise der Fans sowie der Beschreibung im Pressebericht der Polizei. Ebenso wie die FC Bayern München AG verurteilen auch die Fanorganisationen Gewaltauf das Schärfste. Sollte sich im Zuge der Ermittlungen herausstellen, dass es sich bei den gewalttätigen Personen um Mitglieder der betroffenen Fanorganisationen handelt, werden sich diese umgehend von diesen trennen.
Unabhängig hiervon handelt es sichnach derzeitigem Kenntnisstand um die Taten von Einzelnen, die nicht auf die Fanorganisationen als solche übertragbar sind. Die Vorstandsmitglieder der betroffenen Fanorganisationen haben sich bereits in der Vergangenheit gegen Gewalt beim Fußball engagiert und werden diese Bemühungen künftig noch intensivieren.
Bezüglich der Morddrohungen gegen Verantwortliche sowie Angestellte der FC Bayern München AG handelt es sich um zwei verschiedene Vorgänge: # In einem ersten Vorgang ist eine anonyme Drohungin das offen im Internet zugängliche Gästebuch des Fanclubs Red Sharks eingetragen worden. Dieser Eintrag wurde nicht gelöscht. Dies bedauern die betroffenen Fanorganisationen ausdrücklich. Der Fanclub Red Sharks hat angekündigt, sein Gästebuch in Zukunft streng zu überwachen und beleidigende oder drohende Inhalte schnellstmöglich zu entfernen. Der Vorsitzende des Fanclubs Red Sharks hat ihm vorliegende Informationen den Ermittlungsbehörden zugänglich gemacht, damit der Täter ermittelt werden kann. # In einem zweiten Vorgang wurde eine Morddrohung per E-Mail verschickt. Auch in diesem Fall laufen derzeit noch die Ermittlungen. # In beiden Fällen dürfte es sich um Einzeltäter handeln. Die Straftaten sind auch insoweit nicht auf die Fanorganisationen als solche übertragbar.
Die drei Fangruppierungen verurteilen die feigen und hinterhältigen Drohungen und hoffen auf eine kurzfristige Ergreifung der Täter.
Sollten sich im Übrigen einzelne Mitglieder der Fanorganisationen zu irgendeinem Zeitpunktvereinsschädigend verhalten haben, so ist ein solches Verhalten nicht auf die genannten Gruppierungen übertragbar. Anhaltspunkte dafür, dass die drei Fanorganisationen für eine bestimmte, insbesondere rechtsextreme, politische Einstellung stehen, sind nicht vorhanden.
Der Vorstand der FC Bayern München AG sowie die betroffenen Fanorganisationen beabsichtigen künftig einen regelmäßigen Informations- und Meinungsaustausch. Dadurch sollen Irritationen und Missverständnisse in der Zukunft vermieden werden.Außerdem sollen gemeinsam Lösungsmöglichkeiten gefunden werden, damit Vorfälle, wie sie sich im Zusammenhang mit der Meisterfeier abgespielt haben, bereits im Vorfeld verhindert werden.
Auf Grundlage der oben dargelegten Gesprächsergebnisse sieht die FC Bayern München AG auch künftig die Möglichkeit, mit den betroffenen Fangruppierungen konstruktiv zusammenzuarbeiten. Auch besteht Bereitschaft diese wieder in das Verzeichnis der Fanclubs aufzunehmen, wenn die formellen Voraussetzungen hierfür, wie insbesondere die Vorlage einer aktuellen Mitgliederliste, erfüllt werden.
Die Mitglieder der Fanorganisationen werden im Übrigen Jahreskarten für diese Saison erhalten. Ausgenommen natürlich solche Personen, die im Zuge der Ermittlungen wegen oben genannterVorfälle eines strafbaren Verhaltens oder eines anderen vereinsschädigenden Verhaltens überführt werden.
Ein besonderer Dank der FC Bayern München AG und der Fanorganisationen geht an Günter Koch, der für die Leitung des Gesprächs aus Nürnberg angereist war. Als engagierter Vermittler hat er maßgeblich zu dem positiven Ergebnis beigetragen.
Also, es gibt noch den Choreo-Club "Club 12", der aber mehr im Fertigen von Choreographien daheim ist und die sogenannten "Red Sharks", sowie die "Red Munichs". Alle Gruppierungen sind beim Verein nicht gerade beliebt und etliche Mitglieder haben Stadionverbot. Vor ein paar Jahren bei einer Meisterfeier müssen sie irgendwie durch eine Blockade den Meisterschaftszug aufgehalten haben und sollen diese Gruppierungen angeblich den eigenen Mannschaftsbus angegriffen/beschädigt haben. So, hier die offizielle PM der SM. Ist ja schon ein bißchen her...
In Antwort auf:05.07.2003 Presseerklärung der Schickeria München ( Martin Kößler ) Bereits Mitte Juni erreichte nahezu alle Mitglieder unserer Gruppe ein Schreiben vom Vorstand der FC Bayern München AG, in dem ihnen mitgeteilt wurde, dass ihnen aufgrund nicht näher erläuterter "gewisser Vorkommnisse" keine Dauerkarte für die kommende Saison ausgehändigt wird.
PRESSEERKLÄRUNG SCHICKERIA MÜNCHEN
Bereits Mitte Juni erreichte nahezu alle Mitglieder unserer Gruppe ein Schreiben vom Vorstand der FC Bayern München AG, in dem ihnen mitgeteilt wurde, dass ihnen aufgrund nicht näher erläuterter "gewisser Vorkommnisse" keine Dauerkarte für die kommende Saison ausgehändigt wird. Trotz mehrfacher Nachfrage unsererseits wurden diese „gewissen Vorkommnisse“ von Seiten des Vorstandes nie konkretisiert. Da wir uns, außer vielleicht einer eigenen Meinung, die des Öfteren nicht mit der des Vorstandes übereinstimmt, nichts vorzuwerfen haben, überlegten wir gemeinsam mit den anderen betroffenen Gruppen, wie wir auf diese willkürliche und ungerechtfertigte Maßnahme der FC Bayern München AG reagieren sollten. Hierbei war der Gang an die Presse einer der für später angedachten Schritte, falls die diversen anderen Möglichkeiten, im Gespräch mit den Verantwortlichen der FC Bayern München AG doch noch eine gütliche Einigung herbeizuführen, samt und sonders scheitern sollten. Bis dato hielt der Vorstand des FC Bayern eine direkte Kommunikation mit den betroffenen Gruppen, den treuesten seiner treuen Anhängern, jedoch, entgegen anders lautender Behauptungen, nicht für nötig.
Am heutigen Donnerstag (03.07.2003) ließ man uns dann von Seiten der FC Bayern München AG keine andere Wahl mehr, als in der Öffentlichkeit zu reagieren. In einer offiziellen Presseerklärung des FC Bayern wurden unsere Gruppe, sowie die anderen Betroffenen denunziert und verleumdet, mit dem einzigen Ziel, uns öffentlich zu diskreditieren und unseren Ruf massiv zu schädigen. Wahrscheinlich wollte man damit lediglich einem Gang an die Presse unsererseits zuvorkommen. Die diversen dreisten Behauptungen und Unwahrheiten uns betreffend, können wir unmöglich hinnehmen. Daher sehen wir uns gezwungen, zu diesen Behauptungen Stellung zu nehmen und sie richtig zu stellen.
Bevor wir auf die einzelnen Punkte im Detail eingehen, erscheint es uns immens wichtig eines vorab zu verdeutlichen: Bestimmte \'missliebige\' Gruppen im Umfeld des Fußballsports mit Gewalttaten in Verbindung zu bringen bzw. ihnen diese anzudichten ist wohl, bei der geringen Lobby die Fußballfans leider im Allgemeinen genießen, die einfachste Methode Leute mundtot zu machen und als Randalebrüder abzustempeln. Da wir dem Vorstand der FC Bayern München AG vielmehr aus vereinspolitischen Gründen, Stichwort eigene Meinung, wohl ein größerer Dorn im Auge sind, als wir jemals für möglich gehalten hätten, schreckt man dort wohl auch vor solchen Methoden nicht zurück, um Kritiker loszuwerden und fertigzumachen. Dass dies gerade die Vorgehensweise von Leuten ist, die sich in der Öffentlichkeit gerne als Wohltäter und Saubermänner darstellen lassen, ist besonders bedauerlich und erschreckend!
Als vorgeschobene Gründe für dieses Vorgehen nennt die FC Bayern München AG in ihrer Presseerklärung vom 03.07.2003 mehrmaliges vereinsschädigendes Verhalten, mehrfache Sachbeschädigungen (u.a. gegen den eigenen Mannschaftsbus), massive Drohungen gegen andere Fanclubs und Verantwortliche des FC Bayern. Zuletzt seien diese Gruppierungen z.B. mit einer Sitzblockade dafür verantwortlich gewesen, dass nach der Meisterfeier im Mai 2003 der geplante Autocorso der Mannschaft vom Olympiastadion zum Marienplatz nicht wie angekündigt über die Leopold- und Ludwigsstraße fahren konnte. Mehrere tausend enttäuschte Fußballfans hätten dadurch angeblich vergeblich auf Spieler des FC Bayern gewartet.
Dies entspricht nicht der Wahrheit. Richtig ist vielmehr: Wir, die Schickeria München sowie die anderen beschuldigten Gruppen, haben uns nie vereinsschädigend verhalten, sondern uns immer nur im Sinne des Vereins engagiert. Anders sind der betriebene Aufwand und Reisen z.B. nach Moskau, Tokio, New York und in die Hölle von Belgrad, nur um unseren Verein zu unterstützen, wohl nicht zu erklären. Kein Ziel war uns zu weit um Positives für den FC Bayern zu bewirken. Auch diverse andere Dinge wie z.B. die stundenlange unentgeltliche Arbeit für die prachtvollen und öffentlichkeitswirksamen Choreographien in den Kurven der Stadien haben wir uns wohl kaum gemacht, um unseren FC Bayern zu schädigen.
Die Vorwürfe hinsichtlich der Sachbeschädigungen sind völlig aus der Luft gegriffen. Warum um alles in der Welt sollten wir Dinge tun, wie den Bus der Mannschaft zu beschädigen, der wir bis ans Ende der Welt hinterher reisen würden, in einer Saison, in der wir souverän Meisterschaft und Pokal holten? Bei unserem bekannten Engagement für den FC Bayern wäre dies schlicht schizophren. Uns mit so etwas in Verbindung zu bringen ist nicht nur billige Verleumdung, sondern auch lächerlich.
Nie hat sich bei uns auch nur ein anderer Fanclub oder Verantwortlicher der FC Bayern München AG gemeldet, um sich über angebliche Drohungen etc. zu beschweren! Es mag diverse Drohungen und Beleidigungen gegen Vereinsverantwortliche irgendwo im Internet gegeben haben, jedoch handelte es sich hierbei ausschließlich um anonyme Einträge in offen zugänglichen Gästebüchern. Die Verfasser dieser Einträge stehen in keinerlei Verbindung zu uns und die anarchische Anonymität dürfte Ihnen allen bekannt sein. Ferner besitzt die Internetseite unserer Gruppe, http://www.schickeria-muenchen.de , nicht einmal ein solches öffentliches Gästebuch.
Der Vorwurf mit einer „Sitzblockade“ den Ablauf der geplanten Feierlichkeiten anlässlich des Gewinns der deutschen Meisterschaft im Anschluss an das letzte Heimspiel der Saison 02/03 gestört zu haben ist ebenso unglaubwürdig. Zum einen handelte es sich zu keiner Zeit unseres Aufenthalts auf Leopold- und Ludwigstr. um eine Blockade, sondern lediglich um ein völlig normales Feiern auf Münchens Strassen. Nach dem Gewinn der Champions League 2001 in der magischen Nacht von Mailand, taten dies tausende mehr, ja halb München! Niemand kam auf die Idee, ihre friedliche Feier und Ausgelassenheit als Blockade oder Störung auszulegen. Der Autocorso damals wurde trotz unglaublicher Menschenmassen ohne nennenswerte negative Vorfälle durchgeführt. Dass mehrere Tausend andere Bayernfans durch unser „Verschulden“ vergeblich auf unsere Spieler gewartet hätten, ist an den Haaren herbeigezogen, da die Route aufgrund des schlechten Wetters ohnehin geändert worden war. Vielmehr hatte man wohl keine Lust, sich bei dem schlechten Wetter länger als nötig mit dem Pöbel auf Münchens Straßen aufzuhalten. Hierfür lieferten wir natürlich eine willkommene Ausrede. Während der gewaltsamen und unnötigen Übergriffe der Polizei auf uns friedlich feiernde Fans konnten wir den Autocorso bereits nicht mehr behindern, weil die Mannschaft zu diesem Zeitpunkt bereits längst auf dem Rathausbalkon stand und sich von der Masse bejubeln ließ. Näheres zu den Vorfällen mit der Polizei und deren fälschlicher Darstellung der Vorgänge, können sie der damaligen Presseerklärung des Club Nr.12 e.V. (http://www.clubnr12.de/uebersicht/meisterfeier.html) entnehmen.
Ebenfalls wird in der Pressemitteilung darauf hingewiesen, die Verantwortlichen der FC Bayern München AG hätten sich auf Vorschlag der Münchner Polizei zu diesem „schweren“ Schritt entschieden. Dies entspricht nicht der Wahrheit. Auf Nachfrage bei der Polizei konnte uns ein solcher Vorschlag von Seiten der Polizei nicht bestätig werden. Mag uns die Polizei zum Teil auch, wohl meistens durch Unwissen und Unkenntnis unserer wahren Ziele und Ideale, mit einem kritischen Auge sehen, so hat sie der FC Bayern München AG trotzdem zu keinem Zeitpunkt aus eigenem Antrieb angeraten, uns sozusagen zu „eliminieren“. Auch diese Art der Darstellung, zeigt mehr als deutlich die Strategie auf, mit der man gegen uns vorgehen will: Kriminalisieren ohne Gnade, Abstempeln und in eine Ecke drängen!
Für das unglaubliche und niederträchtige Verhalten uns gegenüber von Seiten des Vorstands der FC Bayern München AG gibt es keinen einzigen Grund, der mit Gewalt, vereinsschädigendem Verhalten, Sachbeschädigungen, Drohungen oder Störungen in Verbindung steht.
Im Gegensatz dazu wollte die Führung der AG wohl oppositionelle Kritiker bzw. engagierte Gegner der totalen Verkommerzialisierung des Fußballsports im Allgemeinen sowie des Rests dessen, was beim „Konzern“ FC Bayern vom Vereinsleben noch übrig ist, loswerden und mundtot machen. Dazu ist offensichtlich jedes Mittel recht.
Der Vorstand der FC Bayern München AG hat in seiner infamen Pressemitteilung vom heutigen Donnerstag bereits zum Teil die richtigen Worte gefunden. Diese sind jedoch vielmehr auf die Offiziellen der FC Bayern München AG selbst anzuwenden. Um es frei zu zitieren: Dieses Verhalten widerspricht den einfachsten Grundsätzen, zu denen der FC Bayern seinen Fangruppen im Sinne von Fairplay und Rücksichtnahme gegenüber seinen Fans verpflichtet sein sollte. Mit den Verantwortlichen dieses Vorstandes wurden schon lange vor den jüngst erfundenen, angeblichen Vorkommnissen Gespräche geführt, in denen diese das Bemühen um gegenseitige Aufrichtigkeit und schnelle, direkte Kommunikation vorgaukelten. Was diese Gespräche wirklich wert waren, zeigt sich heute leider allzu offensichtlich. Wir redeten – leider vergeblich.
Wir hoffen, dass Sie bei jeder möglichen Berichterstattung im Sinne einer gründlichen Recherche und objektiven Berichterstattung unsere Sicht der Dinge berücksichtigen. Über Ultras sind leider immer noch viele Un- oder Halbwahrheiten im Umlauf bzw. werden berichtet. So wird Ultragruppen immer wieder bloße Gewaltfixierung oder rechtsextreme Tendenz nachgesagt. Dies liegt meistens an mangelnder Szenekenntnis oder unzureichender Recherche und Befassung mit dem Thema auf Seiten der Berichterstatter. Daher haben wir, in unserem Sinne und im Sinne der gesamten deutschen Ultrabewegung, ein hohes Maß an Eigeninteresse, zu Rücksprache und Kommunikation zur Verfügung zu stehen. Wenn Sie sich für uns interessieren, sind wir mehr als gerne bereit, zu erklären, wer wir sind, was Ultras sind, wofür wir stehen und was wir erreichen wollen.
Für Ihre Recherche können wir Ihnen gerne umfangreiches selbstverfasstes, bzw. zusammengetragenes Material zur Verfügung stellen bzw. Ansprechpartner in unserer Szene sowie bundesweit vermitteln. Besonders würden wir gerne darlegen, wie wir Ultras verstehen und wo die wahren Gründe für die Vereine des „modernen“ Fußballs liegen, gegen Leute wie uns, die ihr letztes Hemd für die Ideale des VEREINS (nicht irgendwelcher AGs) geben würden, dermaßen hart vorzugehen.
Als Kontakt hierfür bieten wir Ihnen gerne die email-Adresse unserer Gruppe (info@schickeria-muenchen.de) an. Für Rückfragen, Aufklärung und Gespräche jeder Art stehen wir gerne zur Verfügung. Wir haben schließlich nichts zu verbergen!
Vielen Dank für Ihr Interesse, Ihre Objektivität und Ihre Aufmerksamkeit.
Kein Mensch ist illegal! Kein Fan ist illegal! Eine andere Welt ist möglich, ein anderer Fußball nötig! Eine andere Art des Umgangs mit den treuesten Fans sowieso! Schade das es soweit kommen musste…
SCHICKERIA MÜNCHEN - gegen den Strom -
Übrigens, die offizielle HP der SM ist seit gestern offline!
Wer soll denn das alles lesen? Fakt ist, solche Fangruppierungen braucht kein Mensch! Und die gibts ja nicht nur bei den Bayern... Wobei ich bisher immer dachte, bei den Bayern gibt es solche extremen Schwachmaten nicht... Ok, wieder eines besseren belehrt! Man lernt nie aus, selbst in meinem Methusalem-Alter nicht!!! Was soll's -> Randsportart doesn't rulez!!!
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jerichoholic41
"Der mit dem Bier fällt" Beiträge: 11.407
Zitat von Pjotr62Was soll's -> Randsportart doesn't rulez!!!
*klugscheiß-Modus an* Das ist grammatikalisch falsch !!! Da das "dritte-Person-S" schon beim Hilfverb "to do" angehängt ist, ist dies bei dem Hauptverb rule nicht nochmal notwendig! Es müsste somit also nur heißen rule und damit würde der Satz lauten "Randsport doesn't rule", wobei auch erwähnt sein muss, dass Randsportart natürlich kein englisches Wort ist und übersetzt werden müsste, wobei das nun zu weit führt ... *klugscheiß-Modus aus*
Nee, im Ernst: Randsport rulez .... NOOOOOOOOT !!!
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