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Blauweisser
IM Funktelefon
Beiträge: 28.150


01.03.2006 22:26
RE: Nationalmannschaft Zitat · antworten

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Hall of Deppen !
Ich geh nu auf Arbeit, die anderen 3 Gegentore zieh ich mir morgen früh rein

j.
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Der deutsche Polizist ist der demokratischste der Welt.
Er prügelt ohne auf Geschlecht, Rasse und Religion zu achten.
Dr. med. Kurt Pfeifer,dt.Pathologe

Piwi
Schönwetterbiker
Beiträge: 4.974


02.03.2006 12:21
RE: Nationalmannschaft Zitat · antworten

Ich hoffe, es is jetzt jedem klar, was wir für Chancen bei der WM haben.Image Hosted by ImageShack.us

Vorrunde Feierabend.

Der Rest is Schweigen.
______________________________________________
-----------------------------------------------

Sozialismus ist die Philosophie des Versagens,
das Credo der Ignoranz und
das Glaubensbekenntnis des Neids.

Winston Churchill

Blauweisser
IM Funktelefon
Beiträge: 28.150


02.03.2006 15:20
RE: Nationalmannschaft Zitat · antworten

Nun wird auch klar warum die den Sammer geholt haben:

Die vom DFB haben den drei von der Tankstelle soviel Zucker in den Arsch geblasen, das sich nach dem Vorrundenaus keiner traut sie zu entlassen.
Da holt man sich einen, der die drei "nicht recht mag" ...Problem gelöst:
Er darf ihnen dann mitteilen, das sie ab nun zwar Ehrenbürger von Ecuador,Polen und Costa Rica ,
aber nichtmehr Trainer in Detschland sind Image Hosted by ImageShack.us

j.
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Dr. med. Kurt Pfeifer,dt.Pathologe

Blauweisser
IM Funktelefon
Beiträge: 28.150


02.03.2006 15:46
RE: Nationalmannschaft Zitat · antworten
Wollte es eigendlich in das Quatschforum kopieren...aber naja Image Hosted by ImageShack.us
Viel Spaß !

In Antwort auf:
Gazzetta dello Sport: "Historische Niederlage für die Deutschen. Deutschland galt als einer der WM-Favoriten, ist jedoch alles andere als unschlagbar. Alle wollen Ballack, aber man sieht ihn nicht."
Tuttosport: "Italien super, Deutschland kaputt. Italien darf träumen. Del Piero und Toni zerschlagen Deutschland. Lippis Team demütigt Klinsmanns Mannschaft, die nur am Schluss versucht hat, ihre Lage zu verbessern. Eine phanstastische Leistung der Azzurri, die die deutsche Nationalelf versenken. Deutschland spielt zu schlecht, um wahr zu sein."
Giornale: "Lächerliche Deutsche, die wahren Panzer sind die Italiener. Italien überragt peinliche Deutsche."
La Repubblica: "Lippis Mannschaft demütigt Deutschland. Klinsmanns Team hat keine Abwehr. Es war bekannt, dass es im Fußball nicht gut um Deutschland steht. Aber dass es derart schlecht ist, wusste man nicht. Es scheint nicht mehr sicher zu sein, dass Klinsmann bei der WM auf der Bank sitzt."

ENGLAND
Times:
"Ausgelassene Italiener zerstören Klinsmanns Träume. Deutschland kam in die Renaissance-Stadt, um eine Wiedergeburt zu erleben, aber es endete in einer schmerzhaften Lehrstunde durch einen Fußball-Altmeister. Deutschlands Abwehrverhalten war statischer, als viele der Büsten in dieser schönen Stadt. Deutschland kann von vorne anfangen. Italien hat sich für die WM empfohlen."
Telegraph: "Italiens Fanfaren der ersten Halbzeit betäuben Deutschland. In Florenz wurde Deutschland von Italien 4:1 in die Flucht geschlagen, ihre höchste Niederlage gegen Italien seit einer 5:2 Niederlage 1939."
Daily Mirror: "Deutschland gedemütigt. WM-Gastgeber Deutschland musste eine erniedrigende 1:4-Niederlage in Italien hinnehmen."

SPANIEN
Marca:
"Italien macht den WM-Gastgeber lächerlich. Die Pleite hätte noch höher ausfallen können. Das sieht böse aus für Klinsmann."
AS: "Deutschland geht in Italien baden. Der Druck auf Klinsmann wächst immens. Der deutsche Trainer wird in Frage gestellt."
Cadena Ser: "Oje, oje. Die Deutschen können einem schon fast leid tun. Warum verbreitet Klinsmann immer noch so viel heiße Luft?
Onda Cero: "Kein Wunder, dass sich die europäischen Topteams kaum für deutsche Spieler interessieren. Das war drittklassig."

POLEN
Gazeta Wyborcza Rzeczpospolita:
"Eine Comedy der Fehler."
Zycie Warszawy: "Die italienische Katze hat die deutsche Maus aufgefressen."
Przeglad Sportowy: "Italien demütigt Deutschland."
Gazeta Wyborcza: "Auch unsere WM-Rivalen haben verloren."

NIEDERLANDE
Nachrichtenagentur ANP:
"Deutschland erlebt beim 1:4 in Italien eine Blamage. Eine schwere Niederlage."


j.
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Zuletzt geändert: 02.03.2006 15:49
woodstock
Ramazottl
Beiträge: 4.391


02.03.2006 16:56
RE: Nationalmannschaft Zitat · antworten

Klinsmann muß weg. Dieser Depp hat keine Ahnung von gar nichts. So ein Flasche, der experiemtiert
bei der WM noch rum, und wechselt ständig durch, damit wir im November 2007 ein eingespieltes
Team haben. Lässt die Nationalspieler mit Gummibändern trainieren. Was für ein Versager.
Der Klinsmann hat es schon immer verstanden, obwohl absoluter Anti-Fußballer, der schon als
Spieler wie ein Schwuler geloffen ist, sich in rechte Licht zu stellen.
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Ihr könnt mich alle mal da lecken,
wo die Sonne nicht scheint,
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Arthur Spooner

Klotzer
dideli didelidu
Beiträge: 422


02.03.2006 18:27
RE: Nationalmannschaft Zitat · antworten

hallo ramascotty,

da geb ich dir zu fast 100 % recht. Image Hosted by ImageShack.us
aber eins verstehe ich net ganz.... wenn er von nix keine ahnung hat, dann wäre ja alles in butter. Image Hosted by ImageShack.usImage Hosted by ImageShack.us

so long
ogi



woodstock
Ramazottl
Beiträge: 4.391


02.03.2006 18:37
RE: Nationalmannschaft Zitat · antworten

Jetzt pass auf, Alex,
Der Klinsmann hat sich für die roten Trikots ausgesprochen, "weil sie agressiv machen und
den Gegner emotional beeindrucken"Image Hosted by ImageShack.usdas musst du dir mal geben.
Hilfe, Deutschland wird von einem Irren trainiert.
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Arthur Spooner

Blauweisser
IM Funktelefon
Beiträge: 28.150


02.03.2006 18:42
RE: Nationalmannschaft Zitat · antworten

Seh ich jetzt erst :

In Antwort auf:
Ihr könnt mich alle mal da lecken,
wo die Sonne nicht scheint,
und das ist nicht London

Arthur Spooner

Ich liebe es :Image Hosted by ImageShack.usImage Hosted by ImageShack.usImage Hosted by ImageShack.usImage Hosted by ImageShack.usImage Hosted by ImageShack.usImage Hosted by ImageShack.us

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Hoerman
Spammaster & Kenny Gorneth Fan
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04.03.2006 00:16
RE: Nationalmannschaft Zitat · antworten

der volldepp hat doch recht die knaller sind mit dem trikot aufgelaufen und mich hats agressiv gemacht. und scheinbar nicht nur mich. aber stand ja alles früh schon in der zeitung mit dem stier und dem roten tuch. Image Hosted by ImageShack.us leichter kann mans dem stier nicht machen.
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Blauweisser
IM Funktelefon
Beiträge: 28.150


04.03.2006 22:53
RE: Nationalmannschaft Zitat · antworten

"Pocher" macht grad wieder auf Premiere Werbung :

"Für mich wird Deutschland die Überraschungsmannschaft der WM. Wenn wir in der ersten
Runde rausfliegen,sagen alle: Was für ne Überraschung,damit haben wir nicht gerechnet ! "
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Hoerman
Spammaster & Kenny Gorneth Fan
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04.03.2006 23:45
RE: Nationalmannschaft Zitat · antworten

die vom dfb haben damit dann wirklich nicht gerechnet der rest (fans) schon.Image Hosted by ImageShack.us
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woodstock
Ramazottl
Beiträge: 4.391


05.03.2006 15:59
RE: Nationalmannschaft Zitat · antworten

Habt ihr heut den Stammtisch gesehen? Wontorra hat verkündet, mittlerweile hat Jens Lehmann
in der Torhüterfrage die Nase vorn. Hat sogar seine Quelle (Metzelder) preisgegeben.
Der Grund: In der Abwehr spielt jetzt Klinsmann das englische System. Klasse, alle Bayern-Fans
werden dem Lehmann beim Auftaktspiel der Deutschen in München herzlichst die Daumen drücken.
Ich werd den "Insel-Affen" sogar zu Hause am Bildschirm auspfeiffen.Image Hosted by ImageShack.us
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Arthur Spooner

Hoerman
Spammaster & Kenny Gorneth Fan
Beiträge: 17.071


05.03.2006 18:59
RE: Nationalmannschaft Zitat · antworten

ist doch mumpitz wer von den zweien aufläuft. alle zwei gehören sich aussortiert und nicht dieser krampf den der klappsmann da veranstaltet.
und wontorra soll sein maul halten von dem kommt auch nur müll.Image Hosted by ImageShack.us
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Klotzer
dideli didelidu
Beiträge: 422


06.03.2006 16:43
RE: Nationalmannschaft Zitat · antworten

moin,

endlich meldet sich mal die graue eminenz des deutschen fußball zu wort.

Kaiser" kritisiert Klinsmanns Kinderstube


Beckenbauer (l.) kann Klinsmanns Verhalten derzeit nicht verstehen
Düsseldorf - "Kaiser" kontra "Klinsi":

In bislang noch nie da gewesener Form hat Franz Beckenbauer seinen früheren Schützling Jürgen Klinsmann kritisiert und dem Bundestrainer 95 Tage vor dem WM-Eröffnungsspiel Beratungsresistenz und eine schlechte Kinderstube unterstellt.

"Er hätte hier erscheinen müssen"

"Jeder geht mit seinem Bereich so um, wie er erzogen wurde. Er hätte hier erscheinen müssen. Das ist ein Pflichttermin, und so viele Pflichttermine hat er ja nicht", sagte der deutsche WM-OK-Chef am Rande des zweitägigen Workshops der 32 WM-Teilnehmer in Düsseldorf, den Beckenbauer am Montagvormittag eröffnet hatte.

Der 60-Jährige verurteilte das Verhalten Klinsmanns, der am Donnerstag nach der 1:4-Pleite der deutschen Nationalmannschaft in Italien gleich wieder den Flieger in Richtung seiner Wahlheimat USA bestiegen hatte.

Bierhoff und Löw führen DFB-Delegation

Damit fehlte der Bundestrainer unter anderem auch beim Workshop, obwohl dort unter anderem der von ihm vorangetriebene Vorschlag einer späteren Nominierungsfrist (bisher 15. Mai) diskutiert wird.

Die Delegation des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wurde beim Workshop von Klinsmanns Assistenten Joachim Löw sowie Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff angeführt.

"Ein Unding"


"Das ist ein Unding. Als Gastgebertrainer muss man da sein", meinte ein zorniger Beckenbauer, der seinen Wortschwall für alle sichtbar zügeln musste.

"Fast alle Cheftrainer sind da, aus Brasilien kommt Carlos Alberto Parreira, Sven-Göran Eriksson kommt aus England, aber unser Chef ist nicht da. Mehr will ich dazu gar nicht mehr sagen. Denn wenn ich weiter darüber nachdenke, wird meine Wortwahl noch drastischer."

Deutliche Distanz zum Bundestrainer

Überhaupt ging der OK-Boss deutlich auf Distanz zu Klinsmann, der als Stürmer 1990 unter dem damaligen Teamchef Beckenbauer in Italien Weltmeister geworden war.

"Es hat keinen Sinn mehr, mit ihm zu sprechen. Ich weiß nicht, wie oft ich mit ihm gesprochen und ihm gesagt habe, dass er in der Hauptzeit vor der WM in Deutschland sein muss. Wenn das die Auffassung von seinem Beruf ist, dann muss er auch mit der Kritik leben."

Verständnis von Bierhoff

Bierhoff zeigte Verständnis für das "Kaiser"-Grollen: "Die WM ist sein Kind, deshalb hätte er den Bundestrainer gerne hier gehabt. Aber angesichts der Themen, die hier besprochen werden, ist die Präsenz von Klinsmann nicht notwendig. Jürgen ist kein Freund von repräsentativen Terminen, er bereitet die WM lieber sachlich und fachlich vor."

Der DFB-Teammanager geht von einer Aussprache zwischen Beckenbauer und Klinsmann aus. "Ich gehe davon aus, dass wir dann vor der WM alle wieder in einem Boot sitzen. Es ist sehr wichtig, dass wir als Nationalmannschaft die Arbeit von Beckenbauer unterstützen und genauso wichtig, dass wir die Unterstützung von einer so großen Persönlichkeit wie Franz Beckenbauer haben", sagte Bierhoff.

Heimreise nach Kalifornien falsch

Nach Meinung von Beckenbauer war es falsch, dass sich Klinsmann nach dem Debakel von Florenz wieder zu seiner Familie nach Kalifornien abgesetzt hat: "Man hätte ihn hier benötigt, um die Scherben zusammenzukehren."

Bevor sich der Fußball-"Kaiser" weiter in Rage redete, wurde die Pressekonferenz schnell beendet, so dass weitere Spitzen gegen den Bundestrainer ausblieben.

Trotzdem Zuversicht für die WM

Zuvor versicherte Beckenbauer aber noch, dass er trotz des Debakels von Florenz an ein positives Abschneiden des Gastgebers bei der WM-Endrunde (9. Juni bis 9. Juli) in Deutschland glaube.

"Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben. Ich vertraue der Mannschaft und auch der sportlichen Leitung", sagte der Weltmeister von 1974 und begründete seine Zuversicht:

"Es stimmt mich optimistisch, dass wir nur noch Heimspiele haben. Denn unsere Heimspiele waren fast alle in Ordnung, beim Confed-Cup teilweise sogar sehr gut. Auswärts ist unsere Mannschaft zu unerfahren und nicht in der Lage zu bestehen. Dies hat man in Italien gesehen. Aber mit dem eigenen Publikum im Rücken kann diese Mannschaft viel erreichen."


Blatter-Vorwürfe irritieren Beckenbauer

Außerdem setzte sich Beckenbauer gegen die Kritik von Weltverbands-Präsident Joseph S. Blatter zur Wehr gesetzt. Der Fifa-Boss hatte in einem Interview die Organisation des Ticketverkaufs kritisiert. "Solche Vorwürfe irritieren mich", sagte der "Kaiser".

"Wir wussten, dass das Thema Ticketing das größte Problem wird. Das ist ein sehr sensibeles Thema", schränkte Beckenbauer ein: "Aber es gab schon 20 Meetings mit der Fifa. Sie war stets auf dem Laufenden. Deshalb überrascht es mich ein bisschen, wenn sich der Fifa-Präsident so äußert."

Blatter hatte angekündigt, dass der Weltverband den Vertrieb der Eintrittskarten für die WM 2010 in Südafrika wieder selbst übernehmen würde, nachdem "die Deutschen ein System gewählt an, das ich nicht verstehe".

gruß
ogi



Hoerman
Spammaster & Kenny Gorneth Fan
Beiträge: 17.071


06.03.2006 19:17
RE: Nationalmannschaft Zitat · antworten

In Antwort auf:
Bierhoff zeigte Verständnis für das "Kaiser"-Grollen: "Die WM ist sein Kind, deshalb hätte er den Bundestrainer gerne hier gehabt. Aber angesichts der Themen, die hier besprochen werden, ist die Präsenz von Klinsmann nicht notwendig. Jürgen ist kein Freund von repräsentativen Terminen, er bereitet die WM lieber sachlich und fachlich vor."

genau er muss vorbereiten ich könnt kotzen wenn ich den volldeppen schon sehe.
sachlich bereitet er die schon vor sotzt auf seinen fetten millionen die ihm ein unfähiger verband in den arsch steckt. daham ist es halt leichter als in der heimat seinen mann stehen. das war schon immer ein unsympat und bleibt einer.
wenn ich schon fachlich lese und das noch mit dem namen wird mir richtig schlecht der drecksack soll sich verpissen.
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Klotzer
dideli didelidu
Beiträge: 422


07.03.2006 12:15
RE: Nationalmannschaft Zitat · antworten

und der nächste große deutsche fußballer meldet sich zu wort

"Klinsmanns Absage ist unerklärlich und unentschuldbar"


Günter Netzer arbeitet erfolgreich als Manager und Fußball-Experte
München - Es sind die italienischen Wochen für die deutschen Nationalspieler.

Zum dritten Mal innerhalb von nur elf Tagen gibt es ein Kräftemessen zwischen Italien und Deutschland.

Nach dem Fiasko von Florenz gilt es nun für Werder Bremen und Bayern München in der Champions League die Bilanz wieder etwas aufzubessern.

Doch die Pleite der Nationalmannschaft gegen Italien wird wohl noch etwas länger Thema sein, zumal nach Jürgen Klinsmanns Fehlen beim derzeitigen WM-Workshop in Düsseldorf.

Sport1.de sprach mit Ex-Weltstar Günter Netzer über die Situation der DFB-Auswahl und die "Königsklasse".

Sport1: Franz Beckenbauer hat sich am Montag sehr darüber echauffiert, dass Klinsmann nicht zum Workshop der 32 WM-Teilnehmerländer gekommen ist. Stattdessen ist er nach dem Länderspiel wieder zurück nach Kalifornien geflogen. Wie bewerten Sie das Verhalten des Bundestrainers?

Günter Netzer: Es ist sehr ungeschickt von Jürgen Klinsmann, dass er nicht flexibel reagiert. Auf ein solches Ergebnis muss man anders reagieren, als wenn die Welt in Ordnung ist. Was er sich da geleistet hat mit der Veranstaltung, zu der alle Trainer aus der Welt kommen, ist unerklärlich und unentschuldbar. Da hat Franz Beckenbauer schon Recht.

Sport1: Sie haben das 1:4 der DFB-Elf in Florenz miterlebt. Welche Lehren müssen aus dem Debakel gezogen werden?

Netzer: Das Spiel hat uns gezeigt, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt keine Mannschaft haben, die WM-fähig ist. Jeder einzelne muss sich in der verbleibenden Zeit enorm steigern. Ich kann da nur auf den Teamgeist setzen, der auch 2002 Wunder bewirkt hat, und den Heimbonus herausstellen. Zu Hause wird das einen Riesenschub geben und die Mannschaft ist dann hoffentlich zu Dingen fähig, die man ihr im Augenblick nicht zutraut.

Sport1: Also man muss einfach Hoffnung haben.

Netzer: Ja, wir müssen Hoffnung haben.

Sport1: Klinsmann bleibt trotz der bitteren Pleite gegen Italien bei seinem Kurs mit jungen Spielern und einer Mannschaftstaktik, die vor allem offensiv angelegt ist. Halten Sie das weiterhin für den richtigen Weg?


Netzer: Es ist richtig, dass er nichts mehr verändert. Und es ist richtig, dass er seinen Kurs beibehält. Alles andere bleibt zu erhoffen - dass ihm das gelingt, was er vorhat.

Sport1: Vor dem Italien-Spiel hatte der Rauswurf von Christian Wörns hohe Wellen geschlagen. Wie sehen Sie das Thema?

Netzer: Es war meines Wissens nicht entschieden, ob Klinsmann ihn nicht noch dazu genommen hätte in einen Kader von 23 Spielern. Aber Wörns hat die Entscheidung dann selbst herbeigeführt, indem er sich so verhalten hat, wie man es nicht macht.

Sport1: Denken Sie, dass Klinsmann Wörns nach der Pleite nun zurückholt?

Netzer: Nein, das glaube ich nicht.

Sport1: Zur Champions League: Wie schätzen Sie die Chancen der Bremer gegen Juventus Turin ein?

Netzer: Juventus ist die beste Mannschaft Italiens und gehört zu den drei besten Mannschaften dieses Wettbewerbs. Sie sind ein Mitfavorit auf den Titel. Die Bremer müssen die beste Leistung der Saison bringen, um weiterzukommen.

Sport1: Sie klingen eher pessimistisch.

Netzer: Ich könnte es verstehen, wenn die Bremer da ausscheiden. Wenn sie mit Glanz und Gloria alles tun, was sie können und trotzdem verlieren, können sie Turin aber auf jeden Fall hoch erhobenen Hauptes verlassen.

Sport1: Welche Marschroute empfiehlt sich für Werder?

Netzer: Man darf sich nicht von Anfang an zu sehr verstecken. Denn neunzig Minuten nur dieses Ergebnis verteidigen - das geht nicht.

Sport1: Und wie schätzen Sie die Chancen der Bayern gegen den AC Mailand ein?

Netzer: Das ist ein vergiftetes Ergebnis. Das sieht auf dem Papier schlecht aus. Aber die Italiener können nicht auf Ergebnis spielen. Doch das ist ohnehin nicht Milans Art. Milan spielt nach vorn, spielt auch offen. Und das ist speziell zu Hause sehr, sehr gefährlich. Denn Milan hat eine großartige Mannschaft. Vor sechs Wochen hatten sie eine Krise. Doch jetzt sind die Mailänder wieder in Form. Also: Auch Bayern muss eine überragende Leistung bieten.

Sport1: Welche Marschroute wäre für die Bayern sinnvoll?

Netzer: Sie dürfen nicht ins Verderben laufen und denken, das Stadion erstürmen zu müssen. Sie müssen eine gute Mischung aus verteidigen und angreifen finden.

Sport1: Ein anderes Thema: Ihre Firma Infront vermarktet bei der WM die TV-Rechte und im Zuge dessen auch das Public Viewing. Wo wird es die öffentlichen Übertragungen überall geben?

Netzer: Das Interesse an Public-Viewing-Veranstaltungen in Deutschland ist immens. Neben den zwölf offiziellen Fanfesten in den WM-Städten wird es landesweit unzählige öffentliche Übertragungen der WM-Spiele geben.

Sport1: Die Lizenzeinnahmen aus dem Public Viewing werden an das Projekt "6 Dörfer für 2006" gespendet. Warum haben Sie sich dafür entschieden?

Netzer: Als Partner der Fifa freuen wir uns sehr, mit dieser Aktion die Arbeit der SOS-Kinderdörfer, und insbesondere die Hilfskampagne der WM, "6 Dörfer für 2006", unterstützen zu können. Die große Fußballbegeisterung in Deutschland macht unseren Beitrag möglich und ich hoffe, dass wir einen sehr großen Teil der Freude an die künftigen Bewohner der sechs neuen SOS-Kinderdörfer weiterreichen werden. Gespendet werden alle Einnahmen, die Infront aus den Public-Viewing-Veranstaltungen in Deutschland erzielt.


so long
ogi



Hoerman
Spammaster & Kenny Gorneth Fan
Beiträge: 17.071


07.03.2006 13:04
RE: Nationalmannschaft Zitat · antworten

da kamen aber gestern auf eurosport vom wurst ulli andere töne.
der hat sich auf die seite vom lumpen geschlagen.
man wird sehen wie es weiter geht.
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Klotzer
dideli didelidu
Beiträge: 422


07.03.2006 16:52
RE: Nationalmannschaft Zitat · antworten

Klinsmann wehrt sich


Jürgen Klinsmann weht der Wind eisig ins Gesicht
Düsseldorf - "Stell' Dir vor, die Fußball-WM findet in Deutschland statt und keiner merkt's."

Frei nach dieser Redewendung könnte man auch den neuesten Fauxpas der Verantwortlichen des DFB bezeichnen, die das WM-Gastgeberland in kein gutes Licht rücken.

Löw muss wegen Magen-Darm-Grippe absagen

Als einziger beim Workshop vertretener Verband war der Gastgeber auf dem Gruppenfoto der teilnehmenden WM-Trainer nicht vertreten. Nachdem Jürgen Klinsmann auf eine Teilnahme verzichtet hatte, wurde sein Assistent Joachim Löw am Dienstagmorgen von einer Magen-Darm-Grippe geplagt.

Da nur Trainer, Assistenten und Fifa-Offizielle auf dem Foto abgelichtet sind, fehlte auch Manager Oliver Bierhoff. Einzige Deutsche auf dem Foto waren somit Togos Nationalcoach Otto Pfister sowie Holger Osieck, der Leiter der Technischen Kommission des Weltverbandes.

Der von vielen Seiten für seine Nicht-Teilnahme kritisierte Jürgen Klinsmann setzte sich derweil gegen die massive Kritik an seinem Fernbleiben zur Wehr.

"Mangelnden Einsatz lasse ich mir nicht nachsagen"

"Mangelnden Einsatz lasse ich mir nicht nachsagen", erklärte der 41-Jährige.

"Zwischen Bundesliga-Rückrundenstart und dem 3. März habe ich von fünf Wochen drei in Deutschland verbracht, war bei fünf Bundesligaspielen, zwei Champions-League-Spielen, habe Schalke beim Training besucht und in den USA den WM-Gegner Costa Rica im Spiel gegen Südkorea beobachtet."

Und weiter meinte Klinsmann: "Ich habe immer gesagt, dass ich 2006 mehr Zeit in Deutschland verbringen und in der entscheidenden Phase hier sein werde. Ich denke nicht, dass ich einen Plan abliefern muss, wann ichwo bin. Wichtig ist, dass wir eine klare Linie haben und jeder weiß, welche Rolle er auszufüllen hat."

Klinsi will mit dem "Kaiser" Kaffee trinken

Auch die Absage des Workshops verteidigt Klinsmann vehement. "Wegen des Workshops habe ich Verständnis für die Situation vom Franz. Wir kennen ihn ja - die WM ist sein Baby, er ist der Chef des Organisationskomitees und arbeitet mit viel Engagement, Enthusiasmus und Herzblut. Wir konzentrieren unser Engagement und unseren Enthusiasmus eben auf die Vorbereitung der Mannschaft und haben eine Arbeitsteilung", sagte er.

Von einem Krach mit dem WM-OK-Chef will der Bundestrainer aber nichts wissen: "Wenn sich die Gemüter beruhigt haben, können wir das gerne bei einem Kaffee besprechen."

Beckenbauer bekräftigt Aussagen

Franz Beckenbauer dagegen zeigte sich auch einen Tag nach seiner Wutrede verstimmt und bekräftigte seine Aussagen. "Ich stehe dazu, was ich gesagt habe. Klinsmann war nicht da. Das gehört sich einfach nicht."

Der "Kaiser" erhielt zudem breite Zustimmung für seine Kritik, etwa von Günter Netzer.

"Es ist sehr ungeschickt von Klinsmann, dass er nicht flexibel reagiert. Auf ein solches Ergebnis muss man anders reagieren, als wenn die Welt in Ordnung ist. Was er sich da geleistet hat mit der Veranstaltung, zu der alle Trainer aus der Welt kommen, ist unerklärlich und unentschuldbar. Da hat Beckenbauer schon Recht", sagte Netzer im Gespräch mit Sport1.de.

Unterstützung von Rummenigge

Ähnlich äußerte sich Karl-Heinz Rummenigge. "Grundsätzlich hat Franz in allen Punkten Recht. Klinsmann muss da sein. Das Motto der WM heißt: 'Zu Gast bei Freunden', also muss auch der Gastgeber da sein", sagte Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender.


Der frühere Nationalspieler riet Klinsmann, in der Wohnortdebatte seine Position noch einmal zu überdenken. "Es gilt derzeit, mehrere Großbaustellen zu schließen. Eine ist die Wohnortdebatte. Klinsmann würde kein Zacken aus der Krone fallen, wenn er die letzten zwei, drei Monate vor der WM nach Deutschland ziehen würde", so Rummenigge.

Lippi nimmt's mit Humor

Klinsmanns beim Workshop anwesender Trainerkollege Marcello Lippi aus Italien kommentierte das Fehlen des "Gastgebers" mit Humor: "Jürgen hat es gut. Er ist in der Sonne, und ich muss mir nach dem Workshop noch zwei Champions-League-Spiele in Turin und Mailand anschauen."

Englands schwedischer Coach Sven-Göran Eriksson meinte dagegen: "Es geht um die WM, deshalb ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ich hier bin."

Die Teilnahme an dem zweitägigen Treffen in Düsseldorf stand auch für Brasiliens Trainer Carlos Alberto Parreira außer Frage: "Ich bin eingeladen. Deshalb bin ich gerne hier, weil hier in drei Monaten die WM stattfindet."

so ein arschloch dieser klinsmann. wie ein kleines kind versucht er sich ständig zu rechtfertigen. ist doch scheißegal ob er mal 3 wochen am stück da war.... jetzt wo es wichtig wäre ist er nicht da! und das zählt.
wenn man sich das durchliest, so kommt man zu dem ergebniss, das klinsman von keinem mehr ernst genommen wird. vorallem die aussagen vom italienischen trainer sollte ihm zu denken geben. das wird zwar vom autor als witzig hingestellt, aber der ironische unterton ist nicht zu übersehen.

klinsmann sollte den rat von udo lattek annehmen, den er im letzten krombacher stammtisch ausgesprochen hat. "vielleicht wäre es besser wenn klinsmann in kalifornien bleibt. und zwar für immer". recht hat er der udo.

so long
ogi

Hoerman
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07.03.2006 19:53
RE: Nationalmannschaft Zitat · antworten

Kaiser

Bitte übernehmen Sie!
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07.03.2006 23:31
RE: Nationalmannschaft Zitat · antworten

In Antwort auf:
Kaiser

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